Aktionsidee „Jenga-Turm“

Die „Jenga-Turm“-Aktion macht auf sehr einfache Art und Weise deutlich, dass z.B. Chancengerechtigkeit, Kinderfreundlichkeit, Kündigungsschutz oder eine gute und kostenfreie Ausbildung notwendige Stützen der Gesellschaft sind.

Was braucht ihr?

Mindestens 10 große Kartons (z.B. Bananen-Kisten), aber je mehr, desto besser! Außerdem braucht ihr noch Papier zum Überkleben und Eddings zum Beschriften.

Wie funktioniert’s?

Ihr überklebt oder übermalt eventuelle Logos und sonstige störende Aufdrucke auf den Kartons und schreibt mit den Eddings auf alle vier Seiten einen der folgenden Begriffe (Pro Karton natürlich auch immer nur ein Spruch!):
Kündigungsschutz / Mitbestimmung / kostenfreie Bildung / Ausbildungsplätze / Klima im Gleichgewicht / ausgeglichener Haushalt / sichere Rente / neue Arbeitsplätze / gute Bildung / Frieden / gerechte Verteilung der Ressourcen / Solidarität / Gerechtigkeit / Entscheidungsfreiheit / Kinderfreundlichkeit / friedliches Zusammenleben / Chancengleichheit / Geschlechtergerechtigkeit / sauberes Wasser

Natürlich könnt ihr die Begriffe erweitern, wenn ihr andere Ideen habt.
Anschließend macht ihr noch einen Karton, auf den ihr groß „Gesellschaft“ schreibt.

Aus den vorbereiteten Kartons baut ihr dann (z.B. in Jenga-Manier) einen möglichst großen Turm. Ganz oben auf den Turm stellt ihr den Gesellschafts-Karton. Der Turm sollte am besten schon von weitem Sichtbar sein!

Dann sprecht ihr PassantInnen an, weist sie auf die Inschriften auf den Kartons hin und fragt sie, welche der  auf den Kartons beschriebenen Sachen oder Werte sie in der heutigen Gesellschaft als nicht mehr gegeben ansehen oder welche sie bedroht sehen. Wenn sie eine Antwort geben, dann sollen sie gleich den entsprechenden Karton aus dem Turm ziehen. Früher oder später wird der Turm dann einstürzen, was sinnbildlich für die gesamte Gesellschaft steht, die zusammenbricht, wenn man zu viele dieser Werte aufgibt.
Danach müsst ihr den Turm einfach wieder aufbauen und es kann weitergehen!