Unser Potential ist die Gemeinschaft! „Ich möchte keine Angst vor der Zukunft haben müssen!“

In Zukunft älter …?

10. September 2006

Das Alter – Zukunft der Jugend. Oder: In Zukunft älter…? Sarina ist 22, kommt aus Vechta und studiert Gerontologie. Auch auf das persönliche Engagement für die Gesellschaft kommt es an!

In Zukunft wird es immer mehr alte Menschen geben und 2050, Stichjahr der Demographen, werde ich dazu gehören: dann bin ich 67. Es liegt also auch an mir, wie wir in unserer Gesellschaft mit dem Alter und dem Altern umgehen.
Jede Generation ist Teil der Gesellschaft und hat somit Rechte und Pflichten. Einen Kampf der Generationen können wir uns nicht leisten, ganz im Gegenteil haben wir die Chance, Rollenerwartungen zu überprüfen und eine neue gesellschaftliche Ordnung zu erschaffen.

Eine wichtige Aufgabe ist zum Beispiel die Klärung der Frage, wie wir in unserer Gesellschaft ein Sicherungsnetz für Menschen aller Generationen und Lebenslagen aufbauen können. Das bisherige Sozialsystem baut in Jugend und Alter auf die Unterstützung aus der Familie, aber ob diese im Jahre 2050 noch eine breite und sichere Basis, besonders im Alter, bilden kann, wage ich zu bezweifeln. Denn auch „Patchwork-Familien“, Einzelkinder, Alleinerziehende, Singles und Alleinstehende werden älter mit der Zeit… Das muss nicht schlecht sein, sondern erfordert von uns nur eine gute Antwort!
Nur durch Solidarität kann ein Zusammenleben zwischen Generationen gelingen – und deshalb muss ein gesellschaftlich getragenes Sozialsystem vor allem auf Solidarität beruhen.

Ich selbst werde mich beruflich für Migranten, die in Deutschland alt geworden sind, engagieren. Darüber hinaus werde ich auch weiterhin ehrenamtlich in Jugendarbeit und internationalen Partnerschaften mitarbeiten.

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